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Die "Tour der Kultur und des Dialogs" wurde von Müzeyyen Dreessen vom Integrationsbüro Nordrhein-Westfalen und dem Kirchenangestellten Alex Lippek ins Leben gerufen. Während ihres Besuches bei Bürgermeister Sipahioglu erhielten sie Informationen über die kulturellen Arbeiten in Alanya.
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Die Gruppe hat mit ihrer ersten Tour in Istanbul begonnen und anschließend zahlreiche historische Plätze in der Westtürkei besucht, bevor sie in Alanya eine Pause einlegte. Im Verlauf des zweitägigen Aufenthaltes sollen hier historische Stätten und kulturelle Plätze besucht werden.

Die Gruppe hat mit ihrer ersten Tour in Istanbul begonnen und anschließend zahlreiche historische Plätze in der Westtürkei besucht, bevor sie in Alanya eine Pause einlegte. Im Verlauf des zweitägigen Aufenthaltes sollen hier historische Stätten und kulturelle Plätze besucht werden.

Ihren ersten Besuch stattete die Gruppe Bürgermeister Sipahioðlu ab. Hier nutzten die Besucher die Gelegenheit, zahlreiche Fragen zu stellen. Bürgermeister Sipahioglu erklärte seinen Gästen, dass man in der Türkei gleichzeitig verschiedene Klimazonen und Kulturen erleben kann. Er wies zudem auf die geschichtliche Bedeutung Alanyas hin. "In den 50ger Jahren begann der Tourismus in Alanya. Hauptsächlich kamen damals deutsche Touristen, die sich nach und nach hier niedergelassen haben. Wir bezeichnen die Residenten als 'Neu-Alanyaner' und haben einen Ausländerbeirat gegründet. Zur Ausübung ihrer religiösen Pflichten haben wir den Residenten im Kulturzentrum einen Raum zur Verfügung gestellt. Im historischen Stadtteil Tophane laufen Restaurationsarbeiten an einer Kirche. Nach Fertigstellung wird auch sie für Gottesdienste zur Verfügung stehen. Ich denke, es ist die Aufgabe der Kommunen dafür zu sorgen, dass die Bürger, egal welcher Abstammung sie sind oder welcher Religion sie angehören, ihre religiösen Pflichten ausüben können. Ich persönlich bedanke mich bei der deutschen Regierung, dass sie den in Deutschland lebenden Muslimen diese Möglichkeit zur Verfügung stellt. Wir tun dasselbe hier.", schloss der Bürgermeister seine Ausführungen.

"Während der Seldschuken Zeit war die Tolerant am Größten. Diese Kultur wurde von unseren Vorfahren von Generation zu Generation an uns weitergegeben. Meines Erachtens nach ist es auch unser religiöser Auftrag.", sagte Bürgermeister Sipahioðlu.
Die aus Pädagogen, Soziologen, Lehrern, Moschee- und Kirchenpersonal bestehende Gruppe zeigte sich überrascht von den zahlreichen Dienstleistungen, dem stattfindenden Dialog und der Kultur Alanyas und bedankten sich hierfür bei Bürgermeister Sipahioðlu. Die jedes Jahr wachsenden Gruppe beendet nach einer Tour durch die Türkei ihre Reise in Alanya.
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